Werbewirksame Jubiläen bei Montblanc und Lamy

Lamy Pop-Up-Stand in der Eslite-Buchhandlung in Taipeh. © at

Lamy Pop-Up-Stand in der Eslite-Buchhandlung in Taipeh. © at

Firmenjubiläen lassen sich optimal in die Kommunikation integrieren, denn die lange Geschichte und Tradition von Markenunternehmen wird auch beim chinesischen Konsumenten als Qualitäts- und Alleinstellungsmerkmal angesehen. Im aktuellen Jahr 2016 sind es unter anderem Montblanc und Lamy, die ihre Jubiläen werbewirksam und mit Sonderausgaben begehen.

Montblanc Boutique, Shin Kong Mitsukoshi, Taipeh. © at

Montblanc Boutique, Shin Kong Mitsukoshi, Taipeh. © at

Die Hamburger Marke Montblanc brachte für sein 110-jähriges Firmenbestehen die Edition „Rouge & Noir“ mit Schlangendesign auf den Markt. Dieses Reptil übte zur Gründungszeit von Montblanc eine starke Faszination aus. Die Neuauflage des 1906 entwickelten Füllfederhalters, der zu jener Zeit als herausragende technische Errungenschaft galt, soll den Pioniergeist von Montblanc würdigen. „Pioneering since 1906“.

Das Heidelberger Unternehmen Lamy feiert „50 Years – Signature Products since 1966“. In der beliebten Eslite-Buchhandlung in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh können sich Kunden einen Eindruck über das breite und farbenfrohe Sortiment an Füllfederhaltern und Schreibutensilien „Made in Germany“ verschaffen und diese an dem extra eingerichteten Pop-Up-Stand gleich testen. Die mit dem iF Design Award ausgezeichnete Lamy AL-star Serie wartet zudem mit mehreren Special Editions und neuen Farbtönen auf. Ein zweimonatiges Gewinnspiel rundet die Aktivitäten rund um den feierlichen Anlass ab. at

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Omega ist startklar für die Sommerolympiade in Rio

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Omega Boutique in Taipeh: Olympische Rekordmessung seit 1932. © at

Die XXXI. Olympiade im brasilianischen Rio de Janeiro startet zwar erst in wenigen Tagen, doch schon Wochen zuvor sind Vorboten des internationalen Großereignisses bei einem Schaufensterbummel oder beim Einkaufen nicht zu übersehen. So auch in Taipeh, wo vor allem in Boutiquen von Omega die Sommerspiele Programm sind. Hier gibt es für die hochwertigen Schweizer Luxusuhren, darunter Rio 2016-Sondereditionen, eine an olympische Sportarten angelehnte Schaufensterdekoration. Ob Laufen, Schwimmen oder Golf, über allem steht die Kommunikation, dass Omega bereits seit 1932 der „Official Timekeeper“ der Olympischen Spiele ist. In einer Ausstellung in der High-End-Einkaufsmall im 101-Wolkenkratzer, die vom Design den 239 cm Hochsprungrekord des US-amerikanischen Leichtathleten Charles Austin visualisiert, werden historische Exponate aus der technischen Entwicklungsgeschichte der olympischen Zeitmessung ausgestellt, darunter Stoppuhren aus den Jahren 1953 und 1966 und eine E-Gun aus dem Jahr 2010. Bald heißt es wieder „schneller, höher, weiter“, wenn Athleten aus 166 Nationen um die begehrten Medaillen kämpfen und neue Rekorde erzielen. Gemessen von: Omega. at

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Das Lizenzgeschäft mit Micky & Co boomt

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Micky und Winnie in der Frischeabteilung. @ at

Mit einer beeindruckenden Feier und einem spektakulären Feuerwerk eröffnete am 16.06.2016 der neue Disney Freizeitpark in der chinesischen Millionenmetropole Shanghai. Nach über 5 Jahren Bauzeit und 4,9 Mrd. Euro Investitionen – eine der höchsten ausländischen Investitionen in der Volksrepublik – ist der sechste Vergnügungspark des Konzerns der erste auf chinesischem Festland und neben Hongkong und Tokyo der größte in Asien. Über 15 Millionen Besucher werden jährlich erwartet, schließlich leben allein im Umkreis von drei Stunden Fahrtzeit weit über 300 Millionen Menschen.

Seit Beginn des Projektes hat Disney Jahr für Jahr seine Werbeaktivitäten sichtbar ausgeweitet und seine Vermarktungsmaschinerie intensiviert. Neben Geschäften für Disney Merchandizing Artikel am Shanghaier Flughafen Hongqiao wurde im April 2015 der weltgrößte Disney Store im belebten Geschäftsviertel Lujiazui eröffnet. Wochen vor der Eröffnung wiederum schaltete der US-Konzern Großflächenwerbung, beispielsweise an Flughäfen und in der U-Bahn. Vor allem im Handel treffen Konsumenten immer häufiger auf die beliebten Charaktere. So sind Micky und Minnie Maus auf Hygieneartikeln von Kleenex abgebildet, auf Keksen von Lotte sind Micky Maus und Donald Duck zu sehen und auf den Joghurtprodukten der Marke QQ Star (QQ星) von Yili (伊利) sind Charaktere aus Toy Story und Winnie Puuh anzutreffen. Der beliebte Bär nebst Freund Tigger zeigt sich auch auf Packungen des chinesischen Fruchtsaftherstellers Huiyuan (汇源). Im Supermarkt city’super umrahmten schließlich über ein Meter hohe Micky- und Winnie-Aufsteller die Auslagen in der Obst- und Gemüseabteilung. Hier gab es Orangen- und Avocado-Kartons mit Donald und Daisy Duck Motiven und Zitronen mit Winnie und Tigger.

Das Lizenzgeschäft ist nicht nur für Disney höchst lukrativ. Auch andere beliebte Filmcharaktere sind vielfach wiederzufinden. So erwarb der chinesische Milchhersteller Mengniu (蒙牛) für seine Zukunftsstern-Joghurts (未来星) die Rechte für die Nutzung von SpongeBob (Viacom) und Hello Kitty (Sanrio). Auch Lipton nutzte die beliebte japanische Kultfigur für seine Tees. Auf Joghurts von Guangming (光明) strahlt die Lokomotive Thomas aus der beliebten Kinderfernsehserie Thomas & Friends Chinas junge Konsumenten an. Kong Fu Panda von Dreamworks Animations ist in zahlreichen Produktkategorien wiederzufinden, Beispiele sind die Perfetti Kaubonbon-Marke Alpenliebe und Mango- und Honigmelone-Joghurts von Yili. Transformers-Figuren von Hasbro erfreuen Käufer von Kinder Überraschungseiern und wer schließlich Fan der Angry Birds von Rovio Entertainment ist, für den gibt es entsprechende Kartoffelchips der Pop Company im Angebot.

In keinem Land der Welt öffnen derzeit so viele Freizeit- und Vergnügungsparks wie in China und der Kinomarkt ist der global am stärksten wachsende. Weiterhin sehr zuversichtliche Zeichen für das Lizenzgeschäft. at

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China im Panda-Rausch

Kongfu Panda auf OMO Flüssigwaschmittel @ at

Kongfu Panda auf OMO Flüssigwaschmittel @ at

Auch Monate nach dem Kinostart von Kongfu Panda 3 ist die Beliebtheit von Panda Po in China ungebrochen. Ob im Handel oder in Fast-Food-Restaurants, der Hauptcharakter aus Chinas erfolgreichstem Animationsfilm aller Zeiten ist aus dem Alltag nicht wegzudenken: Unilever hat für sein Flüssigwaschmittel OMO eine Sonderausgabe herausgebracht. Hier ist der Drachenkrieger mit einer chinesischen Laterne zu sehen, auf der das Schriftzeichen für Glück steht (福). Im Gegensatz zu regulären Behältern hat dieser zudem einen rot-goldenen Verschluss. Auch auf Produkten von Kellogg’s wie Cornflakes, Frosties oder Rice Krispies ist die beliebte Pandafigur abgebildet. Und bei KFC gibt es als neues Saisonmenü Kongfu Panda Reisschalen.

Kongfu Panda 3 hat in China nicht nur die beste Premiere eines Animationsfilms hingelegt und den US-Start um 16 Millionen USD übertroffen, sondern auch einen weiteren Rekord gebrochen: Im zweitwichtigsten Filmmarkt der Welt spielte die amerikanisch-chinesische Koproduktion soviel ein, wie kein anderer Animationsfilm zuvor. In der Mandarin-Version sind zusätzliche Animationen, die speziell für das chinesische Publikum produziert wurden. Und der beliebte Schauspieler Jackie Chan spricht die Stimme von einem der Furiosen Fünf, den schelmischen und verspielten Meister Monkey. at

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Interview: „Das Chinageschäft ist kein Sprint, sondern ein langer Marsch“

Wie Unternehmen eine erfolgreiche Marketingstrategie für den chinesischen Markt entwickeln, erläutert Springer-Autor Andreas Tank im Interview mit Anja Schüür-Langkau.

Springer Professional: Wie unterscheidet sich der chinesische Konsument von westlichen Verbrauchern?

Andreas Tank: China gilt als das Gegenprinzip des Westens. 5.000 Jahre ununterbrochene Kulturgeschichte prägen die Sozialisierung der Konsumenten und bestimmen maßgeblich Faktoren wie Kaufverhalten, Präferenzsystem und Nutzenerwartung.

Im Zuge der rasanten Entwicklung seit der Marktöffnung und Ein-Kind-Politik hat sich ein kaufkräftiger städtischer Mittelstand herausgebildet, der nach innovativen und populären ausländischen Produkten strebt. Diese gelten als besonders attraktiv, wenn sie die Individualität fördern, einen Statusgewinn bewirken und dem Kunden somit ermöglichen, aus der Anonymität der millionenfachen Masse herauszutreten, als dynamisch-modern, international und anders zu gelten. Aber Vorsicht: Einen prototypischen chinesischen Konsumenten kann es natürlich ebenso wenig geben, wie – Chinas geografische Größe auf europäische Verhältnisse bezogen – gleiches Konsumverhalten vom Nordkap bis nach Gibraltar.

Auf welche Aspekte müssen Unternehmen bei der Entwicklung von Produkten für den chinesischen Markt besonders achten?

Die Analyse und das Verstehen der Zielgruppe legt auch in China die Grundlage für späteren Erfolg. Beispielsweise sind die Verwendungsgewohnheiten zu eruieren und Fragen zur Konsumgröße, der Preisbereitschaft oder der technischen Ausstattung von Haushalten zu beantworten. Bei Lebensmitteln ist zusätzlich das Geschmacksempfinden zu prüfen, das wesentlich von dem westlicher Zungen abweicht. Darüber hinaus ist die kulturelle Bedeutung von Farben und Formen zu beleuchten, schließlich eröffnet der kulturspezifische Bedeutungsgehalt ein weites Feld für Fehlentscheidungen.

Besondere Aufmerksamkeit sollten Unternehmen der Übertragung des Markennamens und des Slogans in die chinesische Sprache und Schrift schenken, denn bei 50.000 Zeichen, 400 Silben und vier Tonhöhen warten unzählige Fettnäpfchen. Und schließlich gilt es, die Promotions- und Schutzfunktion der Verpackung zu hinterfragen: Welche Auslobungen und Darbietungen sind verkaufsfördernd und wie trägt sie den herausfordernden Distributionsverhältnissen und diversen Klimazonen in China Rechnung? Bei allen Überlegungen müssen Unternehmen sich stets vor Augen halten, dass das chinesische Marktumfeld höchst wettbewerbsintensiv ist.

Können Sie einige Beispiele nennen, welche rechtlichen und moralischen Restriktionen bei der Markenkommunikation in China relevant sind?

Der chinesische Medienmarkt ist stark reguliert. Zugleich zeigt die Praxis, dass sowohl die Auslegung von Regelungen als auch die Prinzipien für die Genehmigung von Kommunikationsinhalten höchst uneinheitlich sind.

Grundsätzlich ist der Gebrauch von Superlativen ebenso unzulässig wie allzu freizügige Werbemotive oder das Aufgreifen von politischen Themen oder staatlichen Elementen. Das Gesetz dient neben der offiziellen Begründung des Verbraucherschutzes dazu, den sozialistischen, kulturellen und ideologischen Entwicklungsprozess Chinas zu unterstützen und Bedrohungen der sozialen Stabilität abzuwenden. Analog zur Vision der politischen Führung sollen in der Werbung Vorbildcharaktere gezeigt werden. Zum Beispiel durch Darstellung von harmonischen Familien, wohlerzogenen Kindern oder kollektivistischem Verhalten wie das Teilen von Wissen mit der Gemeinschaft.

Was unterscheidet die Zielgruppenansprache in China von den Herangehensweisen in westlichen Kulturen?

Kulturelle Unterschiede wirken auf die Positionierung sowie das Leistungsversprechen und dessen relevante Begründung ein. Es ist folglich zu prüfen, ob die durch eine Marke oder ein Produkt verkörperten Werte in China akzeptiert werden und in welcher Art Inhalte und Botschaften wirkungsvoll übermittelt werden können.

Direkte und indirekte Elemente sind so einzusetzen, dass dem Käufer „Gesicht“ gegeben wird. Dieses setzt profunde Chinakompetenz voraus, denn gleichwohl die starke Symbolorientierung der chinesischen Gesellschaft einen reichhaltigen Fundus an Gestaltungselementen bietet, so verstecken sich gerade bei Farben, Tieren, Pflanzen, Zahlen, Bauwerken oder Gegenständen subtile Zwei- und Mehrdeutigkeiten, die es im Vorhinein zu erkennen gilt und deren Einsatz mit bewusster Überlegung zu erfolgen hat.

Sie sprechen in Ihrem Buch vom Ursprungslandeffekt. Was verstehen Sie darunter und wie können internationale Marken diesen Effekt nutzen?

Die Herkunft eines Produktes beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung chinesischer Kunden. Ruft das Ursprungsland ein positives Image hervor, empfiehlt es sich, dieses in der Kommunikation aufzugreifen. Französische Produkte stehen in China für Luxus und Romantik, amerikanische für Freiheit, Lebensgefühl und Individualität. An deutschen Produkten schätzen Chinesen schließlich die Qualität, Zuverlässigkeit und Solidität. Von Flaggen über Slogans bis hin zu Qualitätssiegeln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Hinweis auf die ausländische Herkunft in die Produktdarbietung zu integrieren. Auch der Einsatz von ausländischen Werbedarstellern oder stereotypischen musikalischen Elementen ist überlegenswert. Wie ein Leuchtturm bietet der Einsatz dieses Instrumentes dem Konsumenten Orientierung in der täglichen Unübersichtlichkeit und Flut neuer und fremder Produkte.

Welche Rolle spielen in China die digitalen Kanäle für den Mediamix im Vergleich zu klassischen Medien wie Print, TV und Hörfunk?

Der chinesische Werbemarkt ist nach den USA der weltweit zweitgrößte und wächst doppelt so schnell wie der amerikanische. Moderne Technologien sind der bedeutendste Treiber. China hat nicht nur die größte aktive Internetbevölkerung, es ist im globalen Vergleich auch der größte E-Commerce- und Smartphonemarkt. Die chinesische Mittelklasse ist digital aktiv und in sozialen Medienapps wie Wechat vernetzt.

Der Wert der digitalen Werbung hat den Bereich TV überholt, gleichwohl TV als Massenmedium weiterhin bei Reichweite und Einfluss punktet. Vor allem Printmedien verzeichnen durch das veränderte Mediennutzungsverhalten einen Abwärtstrend. Außenwerbung kann in vielen Varianten eingesetzt werden, wie Shanghais Hochhausfassaden in Pudong mit ihrem täglichen Spektakel an leuchtenden Werbeprojektionen eindrucksvoll belegen. Radio schließlich ist ein vergleichsweise kleiner Kanal, der allerdings durch die zunehmende Mobilisierung der Bevölkerung nicht uninteressant ist. Alles in allem zeigt sich auch im Werbemarkt die starke Dynamik, die das moderne China antreibt und prägt. Wer hier seine Strecken erfolgreich bestreiten will, muss einen „Langen Marsch“ einplanen. Wer sich auf einen Sprint einstellt, wird keinen Bestand haben.

Quelle: https://www.springerprofessional.de/internationales-marketing/produktstrategie/das-chinageschaeft-ist-kein-sprint-sondern-ein-langer-marsch-/10092980

China-Marketing - Geschäftserfolg im Reich der Mitte

China-Marketing – Geschäftserfolg im Reich der Mitte

Dieser Ratgeber vermittelt die entscheidenden Faktoren für ein erfolgreiches Marketing in China. Praxisorientiert und verständlich bringt er auf den Punkt, wie Unternehmen in diesem ebenso spannenden wie herausfordernden Marktumfeld bestehen können. Anhand zahlreicher Beispiele erhält der Leser Orientierung und Anregung, um für die eigene Marke eine erfolgversprechende Strategie für den chinesischen Markt zu erarbeiten.

 

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EM-Marketing in Shanghais Konsumtempeln

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EM 2016 Bierflaschen von Reberg. © at

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist auch in den Kaufhäusern und Supermärkten Shanghais omnipräsent. Die Teams in den Apple Stores tragen grüne anstatt blaue T-Shirts und Boss hat in der Luxusmall iapm einen Mini-Fußballplatz mit Fotowänden eingerichtet. Hier haben „Gentlefans“ die Möglichkeit, ihren eigenen Look zu gestalten. Die lokale Shanghaier Biermarke Reberg (莱宝, laibao) wiederum präsentiert mittels einer auffälligen Zweitplatzierung Flaschen im Flaggendesign. Ins Auge fällt auch ein Fußballplatz aus Lego. Auf einem Banner im Publikum heißt es: „Schau Fußball – Trink Reberg“ (看足球 喝莱宝). at

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Boss „Be a gentlefan“. © at

 

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Die Champions League am Heineken Heimspielplatz verfolgen

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Heineken Zweitplatzierung, Olé Shanghai. © at

Die UEFA Champions League 2015/2016 ist auch bei chinesischen Fußballfans ein heißes Thema. Nur noch wenige Wochen sind es bis zum Endspiel der Königsklasse am 28. Mai. Dann treffen die beiden spanischen Traditionsvereine Real Madrid und Atlético Madrid im Stadio Giuseppe Meazza im italienischen Mailand aufeinander.

Damit auch am lokalen Bildschirm die richtige Stimmung aufkommt, macht es Heineken seinen chinesischen Fans schmackhaft, ihren eigenen Heimspielplatz zu eröffnen (敞开你的主场). Eine auffällige Zweitplatzierung mitsamt Fußballfeld und Hostess lädt Käufer in der Nobelsupermarktkette Olé zur Teilnahme an einem unterhaltenden Spiel ein. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise wie Sporttaschen und Handtücher. Bedingung ist der Kauf eines Sechserpacks dieser niederländischen Biermarke, deren chinesischer Name 喜力 (xi li) sich aus Freude (喜, xi) und Stärke (力, li) zusammensetzt.

Eines steht fest: der Pokal geht nach Madrid. Wer allerdings die stärkere und am Ende freudenreichere Mannschaft sein wird – das bleibt mit Spannung bis zum Finale abzuwarten. at

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Der doppelte Ursprungslandeffekt

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Amerikanische Innovation mit deutschem Design. © at

Die Herkunft eines Produktes beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung chinesischer Kunden. Ob Innovationen aus den USA oder Technologie aus Deutschland – der Hinweis auf das Ursprungsland kann einen positiven Effekt bewirken und die Preispremium-Positionierung eines importierten Produktes unterstreichen.

Sogar eine doppelte Auslobung ist möglich. Unter anderem, wenn Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern Artikel gemeinsam entwickeln und vermarkten. Ein Beispiel sind die elektrischen Zahnbürsten PRO 600 und PRO 2000 des amerikanischen Weltmarktführers Oral-B, deren Technik und Design von dem deutschen Elektrogerätehersteller Braun stammt. Das Industriedesign von Braun ist legendär. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Ulm entwickelt, basiert es auf den puristischen Gestaltungsprinzipien des Bauhausstils. Gemeinhin galt das Braun-Design als „typisch deutsches“ Design.

Auf dem Regalaufsteller und an den Produktmustern in der chinesischen Handelskette Olé, deren Zielgruppe zuvorderst der wohlhabende Mittelstand ist, heißt es folglich nicht nur „美国“ (USA), sondern auf einem schwarz-rot-goldenen Label auch „德国进口“: Import aus Deutschland. Auf der Verpackung erfolgt zudem der englischsprachige Hinweis „designed by Braun“. Der ausländischen Anmutung nicht genug, heißt Oral-B auf Chinesisch „欧乐B“. Übersetzt bedeutet dieses „europäische Freude“.

Zum Hintergrund der Kooperation zwischen Oral-B und Braun: Beide Unternehmen gehören zu dem US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. at

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Meterhohe Laterne von Coca-Cola zieht hunderte Besucher an

Das Laternenfest am fünfzehnten Tag des ersten Mondmonats, chinesisch Dengjie (灯节) oder Yuanxiaojie (元宵节), bildet den Abschluss des chinesischen Neujahrsfestes. An diesem Vollmondtag werden traditionell Laternenausstellungen veranstaltet. Die Exponate übertreffen sich in Größe, Farbe und Form. Die Großveranstaltungen werden von Tausenden besucht und bieten somit auch einen interessanten Rahmen für Unternehmen. So installierte beispielsweise Coca-Cola im Yuanshan-Park in Taipeh eine mehrere Meter hohe Laterne in Form des Eisbär-Maskottchens. Zahlreiche Menschen standen in einer langen Schlange an, um bei einem unterhaltsamen Spiel eine Dose des beliebten Erfrischungsgetränkes zu gewinnen. „Think global, act local“ erfolgreich umgesetzt! at

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Nachhausekommen als Lieblingsgericht zum Frühlingsfest

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Lieblingsgericht. © Lufthansa

Ganz China ist unterwegs, um das Frühlingsfest daheim mit der Familie zu verbringen und das Jahr des Affen zu begrüßen. Viele Chinesen nehmen dafür eine lange und anstrengende Reise auf sich. Über 2,9 Milliarden Reisebewegungen werden in diesen Wochen erwartet.

Das Neujahrsfest mit seinen Strömen an Menschen stellt nicht nur eine besondere Herausforderung an die gesamte Verkehrsbranche dar, sondern ist für deren Dienstleister auch ein willkommener Werbeanlass. Mit kulturellen Details ist die Kommunikation von Lufthansa gespickt. Gekleidet in der glücksbringenden Farbe Rot feiern mehrere Generationen einer Familie harmonisch zusammen. Das in traditioneller, chinesischer Architektur erbaute Haus ist mit roten Laternen geschmückt. Und die Mutter serviert das klassische Frühlingsfestgericht Jiaozi, das bei keinem Familientreffen in China fehlen darf. Eben so muss das Nachhausekommen nach der Reise schmecken! Lufthansa. Homecoming is my favourite dish. at

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