Einer Großstadt wie Shanghai mit ihren 25 Millionen Einwohnern ab und an den Rücken zuzukehren und einige Tage in einem Dorf mit wenigen hundert Einwohnern zu verbringen, ist stets ein willkommener Perspektivenwechsel. Nicht zuletzt in Bezug auf Geschwindigkeit und Geräuschpegel des Alltags. Weit weg sind auf einmal die Gedanken an superdigitale Verbraucher, schnelle Lieferdienste, beliebte Live-Streamings und neuste Trends, Entwicklungen und Technologien.



Auf dem Land ist das Produktangebot in Kiosken und kleinen unabhängigen Supermärkten eher einfach und unvergleichbar mit der Fülle in Tier-1-Städten. Die Menschen bauen ihr Gemüse an, produzieren Honig, rösten wilde Teeblätter und genießen frische Eier von ihren eigenen Hühnern. Morgens wird man vom Zwitschern der Vögel und Krähen der Hähne geweckt.

Traditionelle chinesische Riten und Bräuche sind auf dem Lande noch sehr lebendig und es ist eine Freude, sie so unmittelbar zu erleben.

Der Fluss ist ein zentrales Element im täglichen Leben. Er dient zum Waschen von Gemüse, Kleidung, Porzellan oder Küchenutensilien.

Sanitäre und medizinische Einrichtungen sind rudimentär.

Landwirte und viele ältere Menschen leisten auf dem Feld anstrengende körperliche Arbeit. Trotz ihrer harten Lebensumstände sind sie ausgesprochen herzlich, einladend und freundlich.

4G ist weit verbreitet und bargeldloses Bezahlen scheint selbst auf dem Land die Norm zu sein. Neue Infrastruktur wie Autobahnen und Bahntrassen für Hochgeschwindigkeitszüge sind im Bau.

Hier zeigt sich Entwicklungspotential für noch viele Jahrzehnte! at
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